St. Leonhards folgen

Gemeinsam Zukunft gestalten: St. Leonhards tritt Bündnis für enkeltaugliche Landwirtschaft bei

Pressemitteilung   •   Dez 01, 2018 10:46 CET

„Unsere Wurzeln liegen in der Landwirtschaft“, so die Geschäftsführerin der St. Leonhards Quellen, Roswitha Abfalter. „Und wir betreiben selbst - neben den Lebendigen Wässern - auch einen ökologischen Betrieb mit Pferdezucht. Biologische Vielfalt ist Lebensgrundlage für jeden Menschen. Und natürlich auch die Basis für alle Unternehmensaktivitäten von St. Leonhards! Vor allem für unsere Kinder und für unsere Enkel liegt uns diese Partnerschaft besonders am Herzen. Denn wir möchten ihnen eine gesunde und giftfreie Welt hinterlassen.“ Anlass für die Gründung des Bündnisses war der 27. November 2017, der Tag, an dem die weitreichende Entscheidung getroffen wurde, den Einsatz des Ackergiftes Glyphosat weiter zu verlängern.

Naturschutz braucht starke Partner. Projekt „Baumrinde 2018“

Wenn die flächendeckende Ausbreitung der Ackergifte nicht gestoppt wird, gibt es zukünftig in Deutschland keine ökologische Landwirtschaft und keine Bio-Lebensmittelwirtschaft mehr. Aus diesem Grund haben sich namhafte Bio-Hersteller und Bio-Händler im „Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft“ zusammengeschlossen, um heute und morgen für gute Lebensmittel zu sorgen. Auch künftige Generationen sollen ökologischen Landbau betreiben und unbelastete Nahrung zu sich nehmen können. Aber lebendiger Boden ist heute leider keine Selbstverständlichkeit mehr. 

Um das zu belegen, hat das Bündnis für 2018 eine umfangreiche Studie zur Analyse von Baumrinden in Auftrag gegeben. Denn in der Baumrinde werden Substanzen aus der Umwelt gespeichert. Es geht darum, eine belastbare wissenschaftliche Grundlage zu schaffen und so zu zeigen, dass Ackergifte nicht nur nicht vor Bio-Äckern haltmachen, sondern mittlerweile bis in die Städte hinein vordringen. Es ist höchste Zeit zu handeln!

In Kreisläufen denken. Echte Lebensmittel aus Bio-Landwirtschaft

Für den Einklang von Mensch, Tier und Natur. Dieser Verantwortung stellt sich das Unternehmen St. Leonhards entsprechend seiner Firmenphilosophie, mit allem, was es tut. Denn die Frage, „Wo ist heute noch die Lebendigkeit in unseren Lebensmitteln?“ beschäftigt die Inhaberfamilie unentwegt. Ihr Credo: So einfach und so naturbelassen wie möglich. Je mehr Natur im Lebensmittel steckt, desto besser ist es für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. So werden auch in der unternehmenseigenen Naturkäserei St. Georg in Ruhpolding ausschließlich Lebensmittel hergestellt, die dem Menschen guttun. Familie Abfalter ist davon überzeugt, dass für die Qualität ihrer Stuten-Ziegenmilch-Produkte die gute und artgerechte Haltung der Pferde und Ziegen entscheidend ist. Die für die Endprodukte verwendete Stutenmilch stammt ausschließlich von eigenen Tieren. Unter der Aufsicht des Pferdeliebhabers Johann Abfalter haben die in der Herdelebenden Stuten und Fohlen beliebig viel Auslauf und werden mit rein biologischem Futter versorgt. Das verwendete Heu stammt zum großen Teil aus der eigenen Bioland-zertifizierten Landwirtschaft, der andere Teil von Naturschutz-Wiesen am Chiemsee. Die Ziegenmilch, die in den Produkten verarbeitet wird, kommt von zwei Bioland Höfen in der Umgebung.

Ökolandbau schützt auch das Wasser 

Einen wichtigen Beitrag leistet der ökologische Landbau auch zum Schutz der Qualität unseres Grundwassers. Es stammt nämlich im Gegensatz zu geschützten Tiefenquellen, die vor Verunreinigungen geschützt sind, meist aus den oberen Grundwasser führenden Schichten. Denn Wasser ist Leben. Es ist das wichtigste „LEBENsmittel“ für Pflanzen, Tiere und Menschen. Und ebenfalls Herzensthema von St. Leonhards. Ein weiterer Grund, sich gegen die wachsende Verunreinigung durch Ackergifte zu wenden. Und die Öffentlichkeit für diese Problematik zu sensibilisieren. Tausende Bio-Bauern zeigen seit über 100 Jahren, dass Gifte und synthetische Düngemittel nicht gebraucht werden. Es gibt genügend andere Wege, Pflanzen vor Schädlingen zu schützen und ihnen zu einem gesunden Wachstum zu verhelfen, damit die Landwirte gute Ernten erzielen können. So halten wir auch das Wasser rein. Wirtschaftlicher Erfolg und ökologisches Denken beflügeln sich nämlich gegenseitig. Um künftig flächendeckend derartige Substanzen zu vermeiden, muss sich die Landwirtschaft in großem Stil weiter in Richtung Bio-Ackerbau verändern. 

Als Pionier des „Lebendigen Wassers“ hat sich Johann Abfalter schon seit mehr als 20 Jahren der Aufgabe verschrieben, unbehandeltes, reines Wasser aus geschützten Tiefenquellen auf den Markt zu bringen und ein Bewusstsein für „Lebendiges Wasser“ zu schaffen. Reinheit, Ursprünglichkeit und Lebendigkeit aus artesischen Tiefenquellen, die man fühlen und schmecken kann. Für ein bewusstes Leben im Einklang mit der Natur. Traditionell nachhaltig. 

Machen Sie mit - ACKERGIFTE NEIN DANKE! 

Kommen Sie zur „Auftaktveranstaltung“ auf der BIOFACH am Mittwoch, den 14.02.2018 um 15.00 Uhr - Raum Istanbul (NCC Ost) Das Aktionsbündnis stellt sich vor, präsentiert eine erste Pilotstudie und lädt zur Mitarbeit ein.

Respektvoller Umgang mit der Natur und wohltuende Einfachheit der Produkte waren von Anfang an Voraussetzung für das Familienunternehmen. Auch heute, als Marktführer für Mineralwasser im Naturkosthandel mit mehr als 30 erfahrenen Mitarbeitern, fühlt sich St. Leonhards dieser Verantwortung verpflichtet. Ethisch einwandfreies Wirtschaften steht für das Unternehmen genauso im Vordergrund wie das unvergleichliche Geschmackserlebnis beim Genuss hochwertiger Naturprodukte. Neben den neun verschiedenen Wässern und den StuZi-Produkten aus Stuten- und Ziegenmilch, gehören das Landhotel Mauthäusl, das Bio Vitalhotel Falkenhof sowie der St. Leonhards Hof zum Unternehmen.

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